Kleine Zugänge (Minimalinvasive Trepanationsöffnungen)

Die Zugangsöffnung für die Wurzelbehandlung kann mit dem Operationsmikroskop im Durchmesser viel kleiner gehalten werden als bei Behandlung mit Lupenbrille oder gar mit bloßem Auge. Dank der hervorragenden Ausleuchtung ist durch den engen Schacht eine einwandfreie Behandlung möglich. Damit werden der innere Substanzverlust des Zahnes und die spätere Bruchgefahr reduziert. Bei den besonders grazilen unteren Schneidezähnen hat dies den höchsten Stellenwert für die Langzeitprognose von Zahn und Krone.

Beispiel 1

Abb. S1-001
Starke Schmerzen an einem überkronten unteren Schneidezahn
Abb. S1-002
Minimalinvasiver Zugang zum Wurzelkanal - Durchmesser nur 1,5 mm

Beispiel 2

Abb. 11
Unter einer neuen guten Konuskrone auf dem grazilen unteren Schneidezahn 31 ist das Zahnmark sehr schmerzhaft entzündet.
Abb. 12
Die Zugangsöffnung zum Wurzelkanal
Abb. 13
Die Abschlusskontrolle mit Wurzelfüllung und hochfestem Stift.
Abb. 14
Die Konuskrone ist dauerhaft repariert und trägt weiter den Zahnersatz. Die Schmerzen waren am nächsten Tag verschwunden.

Wie die Reparatur nach Abschluss der Wurzelbehandlung erfolgt, lesen Sie unter Basis für den Zahnerhalt.

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